sperrzeugamt-starkshorn 2

Nachdem ich bereits Anfang März 2012 das Gebiet des ehemaligen Sperrzeugamt bzw. Marinesperrzeugamt Starkshorn schon mal  besucht habe, habe ich am letzten Samstag  den 26.01.2013 wieder mal einen Ausflug dorthin gemacht. Am 03.10.2012 habe ich über den ersten Besuch bereits den Blog mit Fotos ee01.wordpress.com/2012/10/03/sperrzeugamt-starkshorn  dazu gemacht.  Wie dort bereits beschrieben liegt  dieses Gebiet etwa am Rande des Gemeindegebiet von Unterlüß. Es ist etwas unterhalb vom Waldpädagogikzentrum in Siedenholz[siehe auch Lagekarte].

 ©Ausgefüllte Lagekarte

[Legende Kartenausschnitt: 1 Verladerampe, 2 Letztes Warnschild Sperrgebiet, 3 Außengrenzen Sperrzeugamt, 4 Fläche des Sperrzeugamt Starkshorn, 5 Standort ehemalige Eisenbahnbrücke]

©Sperrzeugamt Starkshorn (1) ©Sperrzeugamt Starkshorn (10) ©Sperrzeugamt Starkshorn (9) ©Sperrzeugamt Starkshorn (8) ©Sperrzeugamt Starkshorn (7) ©Sperrzeugamt Starkshorn (6) ©Sperrzeugamt Starkshorn (5) ©Sperrzeugamt Starkshorn (4) ©Sperrzeugamt Starkshorn (3) ©Sperrzeugamt Starkshorn (2)

Hier war von 1937 -1945 ein Depot der Marine wo man die Munitionen, Seeminen usw. im Schutze des Walds zwischen gelagert hat. Nach dem 2. Weltkrieg wurde dieses Depot noch eine Zeit von den Besatzungstruppen genutzt und anschließend  wurden alle oberirdischen Bauten gesprengt und damit unbrauchbar gemacht. Bisher habe ich nur einen unbeschädigten Bunker gefunden. Über diesen habe ich den Blog mit dazugehörigen Fotos dergrossearne.wordpress.com/2013/01/26/der-bunker gemacht.

©Sperrzeugamt Starkshorn (11) ©Sperrzeugamt Starkshorn (12) ©Sperrzeugamt Starkshorn (13) ©Sperrzeugamt Starkshorn (14) ©Sperrzeugamt Starkshorn (15) ©Sperrzeugamt Starkshorn (16) ©Sperrzeugamt Starkshorn (17) ©Sperrzeugamt Starkshorn (18) ©Sperrzeugamt Starkshorn (19) ©Sperrzeugamt Starkshorn (20)

Bis vor ein paar Jahren war das Gebiet wegen der Gefahr von Munitionsresten aber auch durch die Belastung mit Giftstoffen aller Art für die Allgemeinheit gesperrt. Das Waldgebiet wurde aber inzwischen von einer Spezialfirma vor ein paar Jahren nochmals auf Munition und Sprengstoff untersucht und scheint jetzt weitgehend davon frei zu sein.

©Sperrzeugamt Starkshorn (21) ©Sperrzeugamt Starkshorn (22) ©Sperrzeugamt Starkshorn (23) ©Sperrzeugamt Starkshorn (24) ©Sperrzeugamt Starkshorn (25) ©Sperrzeugamt Starkshorn (26) ©Sperrzeugamt Starkshorn (27) ©Sperrzeugamt Starkshorn (28) ©Sperrzeugamt Starkshorn (29) ©Sperrzeugamt Starkshorn (30)

Vielleicht ist das auch der Grund warum es keine Warnschilder mehr an den Zugängen gibt. Ich selbst habe das Glück noch eine alte Karte zu haben die diese als Sperrgebiet ausweist[hieraus der Ausschnitt der Lagekarte].

©Sperrzeugamt Starkshorn (31) ©Sperrzeugamt Starkshorn (32) ©Sperrzeugamt Starkshorn (33) ©Sperrzeugamt Starkshorn (34) ©Sperrzeugamt Starkshorn (35) ©Sperrzeugamt Starkshorn (36) ©Sperrzeugamt Starkshorn (37) ©Sperrzeugamt Starkshorn (38) ©Sperrzeugamt Starkshorn (39)

Insgesamt sollen in diesem Gebiet neben den  eigentlichen Verwaltungsgebäuden noch ca. 100 Bunker auf dem Gelände verteilt sein. Ich plane hierhin noch weiter Ausflüge und hoffe in Zukunft noch weitere Bauten in diesem Gebiet besichtigen zu können. Zusätzlich  hoffe ich noch weiter Informationen zu diesem Thema zu bekommen um diese dann bei weiteren Besuchen in diesem Gebiet verwenden zu können und damit auch Material für weitere Blogs zu bekommen.

©Warnschild (1) ©Zufahrt mit Warnschild (1)

Achtung: Bei meiner Radtour am Sonntag den  1.Juni 2014 habe ich festgestellt das an sämtlichen Zugängen zum Sperrzeugamt wieder neue Warn- und Verbotsschilder angebracht. Diese weisen auf das mögliche vorhanden sein von Sprengstoff und die damit verbundene Lebensgefahr hin. Zusätzlich ist das Betreten dieses Gebietes nach diesem Schild wieder verboten.

Als Beispiel dafür habe ich die beiden Fotos von der Zufahrt an der Kreuzung mit der Rast- und Picknickplatz die zum Gedenken an den Wanderfreund Karl Vogel gewidmet war oder ist. Die Schilder scheinen erst relativ neu angebracht zu sein, denn bei meinen Radtouren im März und April 2014 waren diese Schilder noch nicht vorhanden.

Nachtrag Montag 27.02.2017:

Gemäß der Celleschen vom Freitag den 24.02.2017 sollen im Sommer 2017 die gefährlichen Altlasten aus diesem Gebiet geräumt werden. Arne Wilhelm

Über neues von schlehonie

Ich komme aus der Nähe von Celle in Deutschland und mache hier auch meine Radtouren und Spaziergänge. I'm from near Celle in Germany and also make my bicycling and walking.
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